Sagen um die E-Mobilität, wir Räumen einmal auf. Fakten statt Erfindungen
1: Elektroautos sind teuer und wartungsintensiv Den größten Fehler, denn man bei dieser ‚Kalkulation‘ und Aussage macht ist die Betrachtungsweise. Punkt 1: ein Elektroauto ist wesentlich langlebiger als ein herkömmlicher Diesel und rechtfertigt somit auch einen höheren Anschaffungspreis (rechnen wir Diesel gegen E-Auto könnten wir eigentlich 2 Dieselfahrzeuge gegen 1 Elektroauto rechnen). Punkt 2: Oftmals werden die Instandhaltungskosten und dauerhaften ‚Dieselkosten‘ nicht in diese Kalkulation eingerechnet, ebenso wenig die Kosteneinsparung durch das ‚Tanken‘ vom eigenen Dach, was immense Stromkosten einspart. Womit wir bei Punkt 3 sind, man muss eine solche Kalkulation langlebig betrachten. Wenn wir zurück zu den Kosten gehen ist noch wichtig, dass derzeit ein Umweltbonus von 4.000.-€ pro Elektroauto von der Regierung kommt, wenn das Auto den Neupreis von 60 T€ nicht überschreitet. Hinzu kommen steuerliche Vergünstigungen z.B. als Firmenwagen mit der 0,5% Regelung für alle Elektroautos. Wartungskosten sind etwa um ein Drittel geringer als bei Autos mit Verbrennungsmotoren – ganz klar, alles was kaputt gehen kann gibt es ja nicht mehr wie Kupplung, Getriebe, Flüssigkeiten etc.
2: Die Ladeinfrastruktur ist noch nicht gut, ich weiß nicht wo ich laden soll
Tankstellen gab es auch schon IMMER und ÜBERALL. Natürlich auch in dem Tanknetz wie heute – QUATSCH. Es dauerte Jahrzente bis das Tankstellennetz in dieser Qualität verfügbar war. Zunächst muss man sich bewusst machen, dass ein E-Auto mit jeder normalen Haushaltssteckdose geladen werden kann und davon haben wir 435x mehr als Tankstellen in Deutschland. Ist das nicht grandios, ich kann also überall und zu jederzeit laden im Notfall. Dauert halt länger. Die meisten Elektroautos werden bequem zuhause oder am Arbeitsplatz geladen. Für Zuhause sind wir da :-) Unsere Autos stehen im Schnitt 23h am Tag still, davon 28% in der Garage oder beim Arbeitgeber, 60% werden nachts geparkt und weitere 12% stehen in Parkhäusern ‚herum‘ während wir unsere Wege gehen. 23h Zeit für den Ladevorgang, JEDEN TAG. Mittlerweile 19.500 öffentliche Ladestationen, außerhalb des Arbeitgebers und des eigenen Zuhauses, machen es möglich unterwegs zu laden. Mit steigender Marktdurchdringung kann das Netz sukzessive ausgebaut werden, man bedenke, dass derzeit 3,5% des gesamten Automobilmarktes Elektroautos sind. LOGISCH das die noch nicht die Ladeinfrastruktur haben wie mehrere Millionen Benzin/Diesel-Autos. Die aktuelle Ladesäulendichte übertrifft aber jetzt schon die der Tankstellen !!!!
3: Das Laden vom Elektroauto dauert mir zu lang
Ja, das Laden eines Elektroautos dauert aktuell etwas länger als an der Tankstelle mit dem Verbrenner ABER dieser Zwischenstopp fällt zukünftig weg, weil mein Auto in der Zeit lädt, in der ich arbeite, einkaufe, schlafe. Man sagt, der Deutsche hat einen durchschnittlichen Arbeitsweg von 25km (Hin – und Rück) sowie durchschnittlich 15km ‚organisatorische Fahrten‘ pro Tag zu erledigen. Das macht in Summe 40km pro Tag und 200km pro reguläre Arbeitswoche. Eine Reichweite von 200km weisen derzeit auch die kleinen Elektroautos auf (aus eigener Erfahrung, der e-Golf hat 240km) d.h., dass man theoretisch nur 1x in der Woche laden müsste. Hinzukommt die massive Weiterentwicklung der Schnell-Ladesysteme. An einem Schnelllader ist ein Fahrzeug in 20 Minuten fast vollständig aufgeladen und die meisten Elektroautos schaffen in 1h Ladezeit zwischen 80%-100% ihres Ladebedarfes. Was auch hilft ist einfaches Planen, dann bekomme ich keine Hektik, wenn auf einmal meine Batterie leer ist. Einfach 1-2 Tage vorausschauend denken, was habe ich vor und wo will ich hin? Macht man auch mit dem Diesel oder Benziner. Es Backen auch um 17 Uhr nicht alle einen Kuchen ;-)
4. Wenn alle elektrisch fahren haben wir kein stabiles Netz mehr
Und das ist jetzt wirklich witzig DENN 1 Mio. Elektroautos benötigen nur 0,3 % (2 Mrd. kWh) Strom der Gesamtstromproduktion in Deutschland. Alleine alle Stromquellen aus erneuerbaren Energien in Deutschland (die bis 2030 prognostiziert sind) können in Zukunft 40 Millionen Elektroautos mit Strom versorgen. Auch interessant eine McKinsey Studie dazu, die sagt, dass bei 40% Marktanteil an Elektroautos in 2050 nur ein  4% höherer Leistungsbedarf durch das Netz benötigt wird (ca. 20 Gigawatt). Also keine Angst, unser Netz wird nicht zusammenbrechen, weil auf einmal alle E-Autos laden müssen.
5. Elektroautos verursachen mehr CO² als Verbrenner
Dieses Vorurteil kursiert schon lange. Mit Schlagzeilen wie: „die Produktion einer einzigen Batterie macht die Ökobilanz jedes E-Autos zunichte“ versucht man hier gezielt gegen Elektroautos zu werben. Warum ist dem nicht so? Ganz einfach, auch hier muss man sind 2 Punkte anschauen:
Die Produktion von Akkus etc. kann eine Menge CO² Ausstoß bedeuten, dass ist richtig. Hier kommt es aber auf den Hersteller an, denn ein Großteil der Hersteller achtet (wie auch bei Solarmodulen) darauf, Strom aus erneuerbaren Energien zu verwenden und den ökologischen Fußabdruck so klein wie möglich zu halten bzw. zu kompensieren. Die Produktion der Tesla Batterien ist beispielsweise komplett CO² neutral. Es ist wie immer -> Erst schlau machen, dann urteilen.
CO²-Ausstoss von E-Autos beim Laden von Strom aus:
Steinkohle: 162g, Deutscher Strommix: 107g, Strom aus 100% Erneuerbaren Energien: 5g
zum Vergleich der CO²-Ausstoss anderer Antriebe:
Benzin: 133g / Diesel: 132 g / Biodiesel: 71g / Bioethanol: 41g
6: Reichweiten sind für den Alltag noch zu gering
Hier kann ich aus eigener Erfahrung sprechen und sagen: 240km reichen vollkommen aus für den Alltag ohne Besonderheiten. Denn im Schnitt werden in Deutschland pro Tag 40km mit dem PKW zurückgelegt. In ganz Europa fahren 80% der Menschen nicht mehr als 80km pro Tag (liegt an der Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel in Großstädten). Nur 4% der Deutschen fahren täglich mehr als 160km. Wenn ich also ein Elektroauto habe mit 240km Reichweite und eine Ladeinfrastruktur Zuhause ODER am Arbeitsplatz, dann sind selbst Strecken von 100km pro Tag  (bspw. Als Pendler) machbar, und ja auch im Winter. Komischerweise liest man immer, 90% der Deutschen gehören zu den 4%!?
7:  Urlaubsfahrten
gehen überhaupt nicht
Ja das stimmt, man kann nicht mit einem Wohnwagen in Urlaub fahren sofern man nicht ab 80.000€ für einen Audi e-Tron, Mercedes EQC, oder Tesla Modell X aufbringen kann . Es wird sich hoffentlich irgendwann ändern. Was nicht stimmt das man mit dem Auto selbst keine weiten Strecken fahren kann . Dazu habe ich hier unten 2 sehr schöne Video´s verlinkt von 2 Fahrzeugen die von ihrer Akku Kapazität alles andere als geeignet sind. Die Leute hatten aber sehr wohl einen sehr schönen entspannten Urlaub .
Kobalt , Akku Entsorgung, usw. Hier eine der besten Seiten zur Information Quelle YouTube 404Volt Dieser YouTuber macht sich die Mühe des FaktenChecks und legt auch alle Quellen offen zu Nachprüfung. Kein Spaßkanal !!
Wir als KFZ-Werkstatt stehen dem Umschwung mit gemischten Gefühlen gegenüber . Einerseits freuen WIR als Kfz und Boote Technik uns auf das neue, auf der anderen Seite wird es ein schwieriger und auch teurer Weg das neue bei Ausfall in den Griff zu bekommen .  Aber diesen Weg gehen wir als Team .  Und zu dem Team zählen , jedenfalls bei uns, auch die Kunden .  Was mir als Werkstattbesitzer und Webseitenbetreiber nicht gefällt sind die ewigen Falschaussagen . Und diese Versuchen wir hier auf dieser Unterseite einmal klar zu stellen
Kfz und Boote Technik Kußmann
Zurück zu alten Werten   Der Meister  der noch für einen da ist